Wie funktioniert Reverse Charge innerhalb der EU?

Bei bestimmten grenzüberschreitenden Leistungen zwischen Unternehmen geht die Steuerschuld auf den Empfänger über. Der Leistende stellt ohne Umsatzsteuer aus, der Empfänger versteuert im eigenen Land und zieht die Steuer zugleich als Vorsteuer ab.

Was auf die Rechnung gehört

  • Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beider Beteiligten
  • Der Hinweis auf die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers
  • Kein Steuerbetrag und kein Steuersatz

Was zusätzlich zu tun ist

Die zusammenfassende Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern. Sie ist keine Formalie: Fehlt sie oder stimmt sie nicht mit den Umsätzen überein, wird nachgefragt.

Wo es nicht gilt

Gegenüber der Schweiz und Liechtenstein. Beide sind mehrwertsteuerlich Drittland; dort greift die Schweizer Bezugsteuer, nicht das Reverse Charge. Auch das Vereinigte Königreich ist seit dem Brexit Drittland — nur Nordirland folgt beim Warenverkehr eigenen Regeln.

Hinweis: Die UID des Empfängers ist vor der ersten Rechnung zu prüfen, und zwar qualifiziert. Eine ungültige Nummer kostet den Nachweis der Steuerfreiheit.

Zuletzt aktualisiert am 22.08.2026 von Elrico Tschann.

Zurück

In Deutschland entscheidet der Ort mit.

Der Hebesatz hängt an der Gemeinde, der Firmenname wird nur im eigenen Registerbezirk geprüft, und ob die irische oder die englische Limited passt, hängt daran, wo tatsächlich gearbeitet wird. Sagen Sie uns Ort und Vorhaben — wir sagen Ihnen, was daraus folgt.

Telefon DE +49 69 96759363 AT +43 5524 22308 CH +41 58 5105770 UK +44 114 6972907 IRL +353 12337845

Lieber schriftlich? Schreiben Sie uns eine E-Mail. Ein erstes Gespräch kostet Sie nichts. Was die Steuerlast an Ihrem Ort ausmacht, rechnet Ihr Steuerberater — wir sagen Ihnen, welche Angaben er dafür braucht.